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Die Kanzlei Himmelreither berät Sie im Verkehrsrecht, insbesondere bei Busgeldbescheid, Fahrverbot oder einem Verkehrsunfall

STRAßENVERKEHRSRECHT

Das Straßenverkehrsrecht begleitet die meisten von uns Tag für Tag – wenn auch unbewusst. Der tägliche Weg zur Arbeit, zur Uni oder zur Schule ist grundsätzlich geprägt von einer Teilnahme am Straßenverkehr. In diesem Bereich taucht immer wieder eine Reihe von Unsicherheiten und Fragestellungen auf. Auch profane Fragen wie, wieviel Stundenkilometer zu schnell welche Folgen haben oder wie das Überfahren oder Überqueren einer Straße bei einer roten Ampel zu werten ist, können nur mit profundem Wissen sicher beantwortet werden.

In einem gemeinsamen Gespräch klären wir gern die Lösungsmöglichkeiten für Ihr Problem und setzen die bestmögliche Verteidigung gegenüber Unfallgegnern, Behörden und Versicherungen sowohl außergerichtlich als auch vor Gericht für Sie durch.

Ordnungswidrigkeiten und Verkehrsstrafrecht

Oft bedarf es einer Beratung und Vertretung bei einem Bußgeldbescheid. Häufigste Fälle sind Geschwindigkeitsüberschreitung, Überfahren einer roten Ampel oder Alkohol oder andere berauschende Mittel am Steuer.

Meistens drohen dem Betroffenen empfindliche Strafen, wie mehrere Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg, die Zahlung einer Geldbuße, ein Fahrverbot, eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) oder die Auflage zur Führung eines Fahrtenbuches.

Grundsätzlich werden die Geldbußen nach § 17 des Ordnungswidrigkeitsgesetzes (OWiG) bestimmt. Diese richten sich nach den Regelsätzen der Bußgeldkatalogverordnung. Bei fahrlässigem Handeln liegt das Bußgeld zwischen 5– 500 Euro. Für vorsätzliches Handeln ist ein Bußgeld von höchstens 1.000 Euro vorgesehen.

Diese Regelsätze sind nur Richtwerte bei die Bemessung der Geldbuße. Sie sind für die Gerichte nicht verbindlich. Abweichungen von den vorgesehenen Regelbußen bedürfen jedoch immer einer Begründung. Mildernde oder erschwerende Umstände sind daher durch eine Reduzierung oder Erhöhung des Regelbußgeldes zu berücksichtigen.

Wollen Sie die Sache schnell „vom Tisch haben“, könnte man die Behördenentscheidung einfach akzeptieren. Da aber auch den Behörden schon mal Fehler bei der Anwendung der Gesetze unterlaufen, sollten Sie im Zweifelsfall eine Rechtsauskunft einholen und gegebenenfalls auch gegen den Bescheid vorgehen. Gerade dann, wenn es für Sie persönlich um viel geht. Droht z.B. der Führerscheinentzug, sollte eine ausgiebige Prüfung des Falles vorgenommen und eine breite Verteidigungsstrategie aufgestellt werden, mit der es vielleicht noch gelingt, der „Strafe“ zu entgehen.

Im Einzelfall kann auch schon ein formaler Fehlern der Behörde im Bußgeldbescheid diesen gänzlich unwirksam machen. Dann erledigt sich Ihr Problem von selbst.

Der Bußgeldbescheid

In einen Bußgeldbescheid sind grundsätzlich knappe Fristen benannt. Daher bieten wir Ihnen kurzfristig einen Beratungstermin an. Sie schildern Sie uns den Sachverhalt und wir finden gemeinsam eine Lösung.

Verkehrsunfall

Ein Verkehrsunfall stellt für die Beteiligten in der Regel ein schwerwiegendes, manchmal auch traumatisches Ereignis dar. Oft beginnt im Nachhinein eine juristische Auseinandersetzung über die Ursache sowie die Folgen des Verkehrsunfalls. Das kann bei Unfallereignissen mit Personenschaden die Durchsetzung von Schmerzensgeldansprüchen oder die Klärung von versicherungsrechtlichen Fragen sein. Häufiger bedarf es aber einer anwaltlichen Vertretung bei der Durchsetzung Ihrer Schadensersatzforderungen (Abschleppkosten, Reparaturkosten, Gutachterkosten etc.). Es ist kein Geheimnis, dass die gegnerischen Haftpflichtversicherungen wenig Interesse an einer schnellen Regulierung Ihres Schadens haben. Daher sollte die Anspruchsgeltendmachung sowie die Durchsetzung Ihrer Schadensersatzrechte schnellstmöglich in Angriff genommen werden. Nur so besteht die Chance, dass Sie zügig zu Ihrem Recht kommen und vielleicht auf diese Weise auch mit dem Unfall abschließen können.

  Tipp von Dr. Henseler:
"Nach einem Verkehrsunfall hat grundsätzlich der Unfallverursacher die Rechtsanwaltskosten zu tragen. Sollten Sie über eine Rechtsschutzversicherung verfügen, klären Sie ab, ob diese die Kosten übernimmt.“